EXKLUSIV: Navi entscheidet über das Fahrtziel

San Jose, 01.04.2014 (kc). Das amerikanische Unternehmen NavJok beginnt heute mit dem Europa-Vertrieb eines, so Firmengründer und Geschäftsführer Joe King, „innovativen Addons für Navigationsgeräte“ mit Upgrade-Möglichkeit via WLAN, Bluetooth oder SD-Card.

Nach erfolgter Installation der NavJok-App „Anywhere“ erscheint im Zielführungsmenü die neue Option „Bring me anywhere“ (bring´ mich irgendwohin). Durch Aktivierung dieses Menüpunktes führt die Navigationssoftware den Fahrer zu einem zufällig ausgewählten Ziel aus dem Datenfundus.

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass praktisch niemand das volle Potenzial moderner Navigationsgeräte ausnutzt“, erläutert King die Geschichte hinter der App-Entwicklung. Wenn es zum Beispiel darum gehe, eine Fahrt ins Grüne zu unternehmen, seien viele Menschen mit der Auswahl an Möglichkeiten überfordert. King: „Das endet dann damit, dass man zum 20. Mal den gleichen See oder das gleiche Naherholungsgebiet ansteuert, anstatt etwas Neues kennenzulernen.“

„Anywhere“ lässt sich für die individuellen Wünsche der Fahrer konfigurieren. So ist einstellbar, in welchem Umkreis vom Standort sich das Zufallsziel befindet und aus welchen Kategorien das Navigationssystem die Auswahl trifft. „Schließlich“, so schmunzelt der App-Entwickler, „mag es nicht jeder, wenn die Zufallsfahrt zu einer Autowerkstatt oder einer Apotheke führt.“

Joe King sieht als potenzielle Anwender des 19,99 Euro teuren Addons aber nicht nur unbedingt Autofahrer auf der Suche nach einem Ausflugsziel. Als zweiter Punkt, der nach Installation im Benutzermenü auftaucht, gibt es die Option „Get me out of here“ (bring´ mich hier weg). King: „Wer kennt das nicht. Nach einem Streit mit der Lebensgefährtin will man einfach nur noch woanders sein.“ Bei „Get me out of here“ wird nur die Wunschfahrtzeit (zwischen 30 Minuten und vier Stunden) eingegeben – und die Software beginnt die Navigation zu einem zufällig gesetzten GPS-Punkt. Das Ziel kann eine Straßenkreuzung ebenso sein wie eine Gaststätte. „Wichtig ist gerade bei „Get me out of here“ nicht das Ankommen, sondern das Wegkommen“, erläutert Joe King.

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